Alexis Ohanian: Demütig zu sehen, wie Welt mit Serena und Venus William umgeht

Serena sowie Venus Williams sind zwei ganz Große auf den Tennisplatz. Sie landen einen Hit nach dem nächsten, dennoch wird mit ihnen nicht so umgegangen, wie mit anderen. Das findet auch Alexis Ohanian, Ehemann von Tennis-Meisterin Serena Williams, denn er gab in einem Interview wieder, wie demütig er den Umgang mit seiner Frau und Schwägerin findet. 

 

Sie hatten es nicht leicht

Der 37-jährige Mitbegründer der Webseite Reddit schied vor Kurzem aus dem Vorstand aus und gab nun in einem Interview mit CNN an, wie er sieht, welche Auswirkungen Serena und Venus auf die Menschen der Welt haben und er findet es demütigend. Er hatte einen Sitz in der ersten Reihe und konnte somit sehen, wie die Menschen anders mit seiner Frau umgingen, allein, weil jene eine Frau war. Dazu kam noch ihre Hautfarbe, weshalb Serena noch umso härter arbeiten musste. Nun möchte er dafür sorgen, dass es für seine Tochter Olympia nicht so schwer wird, wie für ihre Mutter. „Sicherlich wird sie nicht alles infrage stellen, was Serena getan hat, um die Welt ein wenig besser für sie zu machen“, gab er weiter im Interview an.

 

Was die Zukunft bringt

Sein Ziel ist, dass er irgendwann gemeinsam mit seiner Familie am Esstisch sitzt und ebenfalls das Gefühl hat, dass er dazu beigetragen hat, dass die Welt ein wenig besser für seine Tochter ist. „Ich habe 16 Jahre Zeit, um darauf Einfluss zu haben. Vor zehn Jahren hielten mich die Menschen auf der Straße an, weil ich der Kerl von Reddit war. Das gab mir ein gutes Gefühl. Vor ein paar Jahren kamen sie hingegen zu mir und stellten ihre Startups vor, weil sie wussten, dass ich investieren würde. Auch das fühlte sich gut an. Doch vor ein paar Jahren wurde alles anders und die Leute schrien mich an, wie sehr sie meine Frau lieben. Natürlich war das ein ebenso tolles Gefühl“, erklärt er. Nun will er aber dafür sorgen, dass Olympia dieselben Chancen erhält. Es wäre natürlich schön für Alexis, wenn seine Tochter in seine oder die Fußstapfen ihrer Mutter treten würde, doch auch eine komplett andere Karriere wäre kein Problem. „Es wäre toll, wenn Sie CEO oder die Gründerin eines Startups werden würde“, sagt er stolz. Aber auch Profisportlerin wäre wunderbar, gibt er zu. Dabei zeigt sich Serena immer ein wenig eifersüchtig, wenn Olympia gemeinsam mit ihm und einem Fußball über das Feld tobt. „Doch auch am Schläger ist Olympia großartig“, versichert Alexis.

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